Standardisierung der AV-Technik in Hochschulen: Warum Universitäten auf Cynap setzen

Gute Gründe für mehr Einheitlichkeit

Wer mit den IT-Abteilungen größerer Hochschulen spricht, erkennt schnell ein wiederkehrendes Muster. Diese Entwicklung findet nicht von heute auf morgen statt und ist auch nicht das Ergebnis einer einzelnen Beschaffungsentscheidung. Vielmehr kommen AV- und IT-Teams zunehmend aus unterschiedlichen Perspektiven zu derselben Erkenntnis: Je weniger unterschiedliche Systeme und Konfigurationen in den Räumen vorhanden sind, desto einfacher lässt sich die gesamte Infrastruktur betreiben.

Für immer mehr Universitäten führt diese Erkenntnis dazu, die Technik in Unterrichts- und Hörsälen auf WolfVision Cynap Systeme zu standardisieren. Das Spektrum reicht von einer einzelnen Lösung für kabellose Präsentation in einem Seminarraum bis hin zu vollständig verwalteten vSolution MATRIX Active-Learning-Umgebungen für weit über hundert Studierende an mehreren Arbeitsgruppenplätzen. Die Gründe unterscheiden sich je nach Hochschule, lassen sich aber meist auf einige zentrale Themen zurückführen: Einheitlichkeit, Sicherheit, Wartungsfreundlichkeit und die praktische Herausforderung, mit einem kleinen Team Hunderte von Räumen zuverlässig zu betreuen.

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Vertraute Bedienung in jedem Raum

Der wichtigste Grund für eine Standardisierung ist die Einheitlichkeit. Hochschulen verfügen in der Regel über sehr unterschiedliche Raumtypen. Ein Hörsaal mit 300 Plätzen, ein Active-Learning-Raum für mehr als 100 Studierende und ein kleiner Gruppenraum stellen jeweils andere technische Anforderungen. Gleichzeitig werden diese Räume häufig von denselben Lehrenden innerhalb einer Woche genutzt. Wenn jeder Raumtyp mit einem anderen Steuerungs- oder Präsentationssystem arbeitet, müssen sich die Nutzer bei jedem Raumwechsel erneut orientieren.

An der University of Tennessee, Knoxville, wo Cynap in Hunderten von Räumen campusweit standardisiert wurde, löst eine einheitliche Benutzeroberfläche genau dieses Problem für Lehrende, die regelmäßig zwischen unterschiedlich großen Räumen wechseln.

Die Cynap Plattform von WolfVision ist auf genau diese Anforderung ausgelegt. Cynap Pure, Cynap Core Pro und Cynap Pro nutzen dieselbe grundlegende Benutzeroberfläche. Dadurch kann eine Hochschule die Hardware passend zur jeweiligen Raumgröße und Nutzung auswählen, ohne den Bedienablauf zu verändern. In kleineren Räumen kann ein kompakteres Cynap System eingesetzt werden, während in größeren oder besonders anspruchsvollen Räumen ein Pro System zum Einsatz kommt, beispielsweise ein eigenständiges Cynap Pro mit zwei Displays in einem großen Hörsaal oder eine vollständige vSolution MATRIX Active-Learning-Installation mit mehreren Gruppenarbeitsplätzen. Der Raum ändert sich. Die Benutzeroberfläche bleibt vertraut.

Diese Einheitlichkeit erleichtert auch den Support. Wenn Schulung und Fehlerbehebung in unterschiedlichen Gebäuden und Raumtypen nach demselben Grundprinzip funktionieren, haben AV-Teams mit weniger unterschiedlichen Szenarien zu tun. Probleme lassen sich leichter eingrenzen, der Support wird vereinheitlicht und Techniker wissen bereits, mit welchem System sie es vor Ort zu tun haben.

Unsere Case Studies lesen

Wir haben festgestellt, dass Cynap Systeme unabhängig von der Größe des Lernraums dazu beitragen, Studierende aktiv in den Unterricht einzubeziehen, anstatt sie nur zu passiven Zuschauern zu machen.

IT Manager, Abteilung Informationstechnologie - University of Tennessee, Knoxville, USA

Für kontrollierte IT-Umgebungen konzipiert

Sicherheit ist einer der Bereiche, in denen die Standardisierung auf Cynap klare Vorteile bieten kann, insbesondere wenn eine Hochschule die Plattform im Rahmen einer formalen IT-Sicherheitsprüfung bewertet. Cynap basiert auf einem nicht veränderbaren Linux-basierten Betriebssystem anstelle eines universell einsetzbaren Betriebssystems. Eine vom Benutzer installierbare Softwareebene ist nicht vorhanden. Sitzungsbezogene Inhalte, Verbindungen und Zugangsdaten werden nach Beendigung einer Sitzung automatisch gelöscht.

Über die grundlegende Systemarchitektur hinaus lässt sich Cynap sehr detailliert konfigurieren. Hochschulen können Funktionen, die nicht den internen Richtlinien entsprechen, gezielt deaktivieren. Dazu zählen beispielsweise der Zugriff auf den Webbrowser, die Nutzung von USB-Speichermedien oder die Microsoft Office Integration. So muss nicht mit einem starren Funktionsumfang gearbeitet werden, sondern die Konfiguration kann an die jeweilige Installation angepasst werden.

Diese Flexibilität ermöglicht es, einen einheitlichen Cynap Standard an unterschiedliche Raumtypen und Sicherheitsanforderungen auf dem Campus anzupassen. Ein allgemein genutzter Hörsaal kann beispielsweise anderen Richtlinien unterliegen als ein Raum für sensible Forschungsinhalte, Prüfungen oder andere kontrollierte Anwendungen.

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Einfachere Wartung im großen Maßstab

Standardisierung vereinfacht auch die tägliche Wartung. Wenn vergleichbare Räume mit demselben Modell oder mit einer kleinen, interoperablen Produktfamilie ausgestattet sind, müssen Techniker nicht erst herausfinden, welche Lösung sie in einem bestimmten Raum erwartet. Die grundlegende Konfiguration ist überall vertraut. Das unterscheidet sich deutlich von einer heterogenen Systemlandschaft, in der für einzelne Räume unterschiedliche Ersatzteile, Konfigurationshinweise und eigene Erfahrungen bei der Fehlerbehebung erforderlich sein können.

Auch die University of Memphis kam zu diesem Schluss und standardisierte Cynap Pure Mini als bevorzugte Lösung für kabellose Präsentation. Inzwischen sind dort mehr als 150 Systeme im Einsatz, von großen Hörsälen bis hin zu kleinen Huddle Spaces.

Auch die Flexibilität bei der Integration spielt dabei eine wichtige Rolle. Hochschulen betreiben auf ihrem Campus häufig unterschiedliche Netzwerkumgebungen, beispielsweise mit verschiedenen Segmentierungen, Authentifizierungsanforderungen oder Infrastrukturen in einzelnen Gebäuden. Die Installationsoptionen von Cynap bieten die nötige Flexibilität für eine Vielzahl solcher Netzwerkumgebungen, ohne dass die bestehende Netzwerkinfrastruktur an das Gerät angepasst werden muss.

Von großen Hörsälen bis hin zu kleineren Collaboration Labs hat sich die Lösung als äußerst vielseitig erwiesen. Sie ließ sich problemlos in unsere Räume integrieren, und das Feedback zur Benutzerfreundlichkeit ist durchweg positiv.

Stellvertretender Leiter AV-Services - University of Memphis, TN, USA

Zentrale Verwaltung auf dem gesamten Campus

Mit zunehmender Zahl an Installationen wird die Möglichkeit zur zentralen Fernverwaltung immer wichtiger. Hier kommt vSolution Link Pro ins Spiel, die Remote-Management-Software von WolfVision. Sie unterstützt Hochschulen dabei, den Schritt von einzelnen Räumen hin zu campusweiten Installationen effizient zu bewältigen.

Link Pro bietet AV- und IT-Teams eine zentrale Verwaltungsoberfläche für Cynap Systeme im Netzwerk. Konfigurationsvorlagen lassen sich auf Gruppen von Räumen anwenden, Firmware-Updates können außerhalb der Unterrichtszeiten geplant und der Gerätestatus aus der Ferne überwacht werden. So müssen Techniker nicht jeden Raum einzeln aufsuchen. Für Hochschulen, die Dutzende oder Hunderte von Räumen mit begrenzten Support-Ressourcen betreuen, kann das die tägliche Administration deutlich vereinfachen.

Mit wachsender Zahl an Installationen verändern sich auch die Anforderungen an die Verwaltung. Was in einem einzelnen Unterrichtsraum gut funktioniert, reicht für einen gesamten Campus nicht immer aus. Zentrale Konfiguration, Firmware-Management, Monitoring und die Umsetzung von Richtlinien gewinnen mit zunehmender Anzahl an Räumen an Bedeutung. Wenn diese Funktionen von Anfang an in die Plattform integriert sind, lässt sich die technologische Umgebung langfristig einheitlicher und effizienter verwalten.

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Eine einheitliche Erfahrung für Lehrende

Ein weiterer Vorteil der Standardisierung zeigt sich nicht auf einem IT-Dashboard, ist im Hochschulalltag aber ebenso wichtig: die Erfahrung der Lehrenden in den Räumen. An großen Hochschulen wechseln Dozierende im Laufe eines Tages häufig zwischen Gebäuden, Fachbereichen und unterschiedlichen Raumtypen. Wenn sich die Lösung für kabellose Präsentation und der grundlegende Bedienablauf von Raum zu Raum unterscheiden, müssen sie sich immer wieder neu auf die Technik einstellen.

Eine einheitliche Cynap Benutzeroberfläche vereinfacht diesen Wechsel. Sobald Lehrende mit dem grundlegenden Bedienkonzept vertraut sind, können sie unterschiedliche Lernräume nutzen, ohne sich jedes Mal neu in das System einarbeiten zu müssen. Auch Schulungen lassen sich dadurch einfacher gestalten, weil Hochschulen sich auf ein gemeinsames Nutzungskonzept konzentrieren können, anstatt für jeden Raumtyp separate Anleitungen bereitzustellen.

Für Universitäten, die technologiegestützte Lehre besonders strukturiert fördern, kann diese Einheitlichkeit auch umfassendere Weiterbildungsangebote für Lehrende unterstützen. An der University of Massachusetts Lowell bildet eine standardisierte Cynap Benutzeroberfläche beispielsweise die Grundlage für das campusweite Technology-Enhanced Active Learning (TEAL) Programm und unterstützt die Schulung und Zertifizierung von Lehrenden für technologiegestützte Lernumgebungen.

Unsere Partnerschaft mit WolfVision zeigt, was möglich ist, wenn Technologieanbieter ihren Kunden wirklich zuhören. Als eine der ersten Hochschulen, die ein umfassendes TEAL-Zertifizierungsprogramm für Lehrende eingeführt haben, arbeiten wir eng mit WolfVision zusammen, um Lösungen zu gestalten, die den sich wandelnden Anforderungen an Lehre und Lernen gerecht werden.

Leitender Spezialist für Lehr- und Lerntechnologien - University of Massachusetts Lowell

Wo AV und IT zusammenkommen

Bei diesen Installationen fällt besonders auf, wie eng AV- und IT-Teams heute bei der Festlegung von Technologiestandards für Unterrichtsräume zusammenarbeiten. Mit der zunehmenden Vernetzung von Lernräumen beziehen Entscheidungen rund um Präsentations- und Kollaborationssysteme neben den klassischen AV-Anforderungen des Raums immer stärker auch Netzwerkarchitektur, Sicherheitsrichtlinien, Remote-Gerätemanagement und langfristigen Support mit ein.

Damit wird Standardisierung zu einer gemeinsamen Infrastrukturentscheidung. Es geht nicht einfach darum, sich für eine AV-Plattform zu entscheiden, sondern eine Umgebung zu schaffen, die den Anforderungen von Lehrenden, AV-Teams und IT-Abteilungen gleichermaßen gerecht wird. Dazu gehören eine einheitliche Bedienung im Raum ebenso wie ein Bereitstellungsmodell, das sich auf dem gesamten Campus effizient betreuen lässt.

Hinzu kommen Entwicklung und Fertigung mit Wurzeln in Österreich, WolfVision Inc. mit Sitz in Atlanta, Georgia, sowie ein weltweites Vertriebs-, Support- und Servicenetzwerk. Das stärkt die Argumente für eine Standardisierung zusätzlich. Kunden beschreiben den Support von WolfVision häufig als reaktionsschnell, kompetent und zuverlässig bei der Lösung auftretender Probleme.

Letztlich geht es weniger um eine einzelne Funktion als um den Gesamteffekt, wenn Hunderte von Räumen nach einem einheitlichen Prinzip funktionieren. Davon profitieren sowohl die Lehrenden als auch die Teams, die für den zuverlässigen Betrieb dieser Räume verantwortlich sind.

WolfVision arbeitet mit Universitäten und Hochschulen jeder Größe an der Planung von AV-Installationen für Unterrichtsräume, von einzelnen Räumen bis hin zu campusweiten Standards. Sprechen Sie mit unserem Team darüber, wie eine einheitliche Cynap Plattform an Ihrer Hochschule aussehen könnte.

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